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Pressemitteilung

IM FOKUS

RUKA Ofenkeramik und Zubehör GmbH Sanierungsmaßnahmen werden fortgesetzt – Geschäftsbetrieb läuft weiter

In dem Insolvenzantragsverfahren der RUKA Ofenkeramik und Zubehör GmbH hat das Amtsgericht Leipzig Rechtsanwalt Martin Dietrich zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Die RUKA GmbH hatte am 23. Februar 2018 wegen drohender Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag gestellt. Die Gesellschaft beschäftigt an ihrem Sitz in Mügeln derzeit 57 Mitarbeiter. Die Löhne sind für die nächsten Monate über Insolvenzgeldleistungen abgesichert. Die Geschäftstätigkeit wird unverändert fortgeführt.

Der im Jahr 1894 gegründete Traditionsbetrieb ist einer der letzten drei verbliebenen inländischen Produzenten von handwerklich hergestellten, hochwertigen Keramikartikeln für den Ofenbau. Gespräche mit allen größeren Abnehmern ergaben, dass diese an der Geschäftsverbindung zu RUKA festhalten wollen. Damit gibt es für den weiteren Sanierungsprozess und für den langfristigen Erhalt des Produktionsstandortes eine tragfähige Basis.

Die jetzige RUKA GmbH ging vor einem Jahr aus der Insolvenz eines Vorgängerunternehmens hervor. Maßgebend für die neuerliche Insolvenz sind mehrere Faktoren. Die aus der Insolvenz des Vorgängerunternehmens resultierenden Restrukturierungserfordernisse konnten bis zum heutigen Tag nicht vollständig umgesetzt werden. Ebenso wenig konnten bislang neue Produkte angeboten werden, deren Markteinführung jedoch unmittelbar bevorsteht. Diese Prozesse werden nunmehr fortgesetzt. Negativ wirkten sich weitergehend der Weggang einzelner Mitarbeiter und unvorhersehbare Schäden an Maschinen und Gebäuden aus. Diese Probleme sind jedoch mittlerweile überwunden, der aktuelle Auftragseingang ist vielversprechend.

Von 22. bis 24. März 2018 nimmt die RUKA GmbH an der größten Branchenmesse, der HAGOS Börse 2018 in Stuttgart, als einer der Schlüsselaussteller teil.